AGTK 00277: JPEG 2000. 16.12.00

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pte001215031
Computer/Telekommunikation, Produkte/Innovationen
JPEG 2000 wird neues Standard-Bildformat
Bessere Aufloesung bei hoher Kompressionsrate

Genf (pte, 15. Dezember 00/12:19) - Die Interationale Organisation fuer Standardisierung ISO http://www.iso.ch hat die erste Stufe des Bildformats JPEG 2000 zum neuen Bildstandard fuer das Internet erklaert. Der neue Standard gilt ab 2. Januar 2001. JPEG 2000 loest das JPEG-Format ab und soll bei weiterhin hoher Kompressionsrate eine bessere Aufloesung gewaehren. Das von der ISO zusammen mit der University of British Columbia http://www.ubc.ca und dem Unternehmen Image Power http://www.imagepower.com entwickelte JPEG 2000 http://www.jpeg.org/JPEG2000.htm basiert auf der sogenannten Wavelet-Technologie, welche wichtige Bildinformationen liest und eine niedrigere Fehlerquote aufweist als JPEG.

Standardisiert wurde per Anfang Januar erst das technologische Verfahren, das Herzstueck von JPEG 2000. Das Format soll in mehren Stufen eingefuehrt werden. Die Einfuehrung von Motion JPEG 2000 als Nachfolger von MPEG soll nach Zeitplan im November 2001 erfolgen.




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pte001215034
Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
GMX erneut von Hackern heimgesucht
Probleme konnten nach Angabe des E-Mail-Dienstes behoben werden

Muenchen (pte, 15. Dezember 00/13:02) - Der E-Mail-Dienst GMX http://www.gmx.net ist erneut Opfer eines Hackerangriffs geworden. Seit Anfang der Woche habe es Probleme mit der Domain gmx.de gegeben, teilte GMX-Pressesprecherin Marion Schanzer gegenueber pressetext.deutschland mit. Der DoS-Angriff habe sich darin geaeussert, dass Anmeldeversuche mit einer gmx.de-Adresse fehlschlugen und E-Mails an gmx.de-Adressen verspaetet zugestellt wurden.

GMX bereitet derzeit den Umzug der zentralen Datenbanken auf eine Cluster-Loesung vor. Die damit verbundenen Umstellungen haetten dazu gefuehrt, dass die Attacke wirksam wurde, teilte das Unternehmen mit. Um bis zum Abschluss des Umzugs weitere Reserven zu erschliessen, hat GMX in einer Notaktion die Hardware aufgeruestet.

Der Angriff sei mittlerweile abgewehrt worden. DoS (Denial-of-Service)-Programme koennen auf einer Website eine Flut von Seiten-Aufrufen hervorrufen, die zum Zusammenbruch des Internetangebots fuehrt. Bereits im Sommer waren durch einen Hackerangriff saemtliche E-Mails von mehr als 100.000 Kunden geloescht und bei weiteren 1.600 Kunden die Zugangsdaten veraendert worden.




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pte001215061
Computer/Telekommunikation, Produkte/Innovationen Inferno-Plug-in soll Alternative zu Java bieten Vita Nuova-Software startet Applets in der Webseite

York (pte, 15. Dezember 00/16:46) - Das britische Softwareunternehmen Vita Nuova http://www.vitanuova.co.uk hat fuer Microsofts Internet Explorer ein Plug-in seiner Netzwerkbetriebssystemsprache Inferno fertiggestellt. Damit koennen fuer Inferno programmierte Applets in Webseiten integriert werden. Diese Applets koennen innerhalb der Webseite gestartet oder herunter geladen werden. http://www.vitanuova.com/press/pr_5.html
Entwickler koennen jetzt Infernos Virtual Mashine (VM) zusammen mit der Limbo-Programmiersprache verwenden. Limbo ist eine schlanke und modular angelegte Sprache, die C aehnelt und leicht erlernbar sein soll. Daneben sind alle Limbo-Applikationen fuer alle Inferno-Umgebungen verwendbar. Vita Nuova will mit seiner Software in Konkurrenz zu Java Virtual Machine und Java treten.

"Inferno ist ein Betriebssystem der neuen Art, das eine umfassende Portierbarkeit ueber ein breites Spektrum anwendbar ist", sagte Michael Jeffrey, Vorstandsvorsitzender von Vita Nuova. Inferno bietet eine gleichbleibende Umgebung auf PDAs genauso wie innerhalb bestehender Systeme wie Microsoft Windows, Unix oder Linux.

Die Limbo-Programme werden innerhalb eines gesicherten Bereichs der Inferno VM ausgefuehrt. Die innerhalb einer Webseite aufgerufenen Limbo-Module werden vom Plug-in automatisch gestartet. Waehrend nicht signierte Module nur auf einen begrenzten Bereich ohne Zugriff auf ein Netzwerk oder Laufwerk ablaufen, sollen die signierten (trusted) Module auch auf einen weiteren Bereich zugreifen koennen.



http://www.pressetext.com/open.php?pte=001214006 [Foto] pte001214006 Produkte/Innovationen, Computer/Telekommunikation Mini-Desktop mit Notebook-Komponenten Equium 2000 benoetigt nur ein Drittel des Platzes konventioneller PCs

Wien (pte, 14. Dezember 00/09:30) - Der japanische Computerhersteller Toshiba http://www.toshiba-europe.com erweitert sein PC-Angebot um einen Mini-Desktop. Der Equium 2000 benoetigt nur ein Drittel des Platzes eines konventionellen PCs. Toshiba erreicht die geringen Ausmasse seines Design-PCs durch die Verwendung von Notebook-Komponenten.

Das gesamte Innenleben des Equium 2000 hat Toshiba in den L-foermigen Fuss des Bildschirms integriert. Die Verbindung zu Tastatur und Maus erfolgt ueber ein Funkmodul, das an den USB-Port angeschlossen ist. Die benoetigten Treiber sind bereits vorinstalliert.

Das Geraet verfuegt ueber einen Intel Pentium III mit 650 MHz Taktfrequenz und eine sechs GB Festplatte. Der Arbeitsspeicher kann von 64 bis 256 MB ausgebaut werden. Das SelectBay-CD-ROM Laufwerk ist nur in den Moduleinschub gesteckt und kann gegen andere Laufwerke von SelectBay ausgetauscht werden. Das Geraet ist ab sofort verfuegbar und kostet 40.790 Schilling (4.499 DM/3.500 CHF).





MfG Martin Weissenboeck
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