Teletext Seite 118:
 
„Ex-Minister Reichhold geht zu Magna
 
Ex-Infrastrukturminister und FPÖ-Kurzzeit-Obmann Reichhold steht vor einem Wechsel in den Magna-Konzern des Austro-Kanadiers Frank Stronach. Das berichtet das „Format“.
Demnach wird der 45-jährige Biobauer aus Kärnten für Magna als Berater mit den Spezialgebieten Verkehrsinformationssysteme, Telematik und Weltraumtechnologie tätig sein. Kolportierte Jahresgage: 500.000 Euro.
Reichhold wollte seinen Karrieresprung noch nicht kommentieren: „Das ist mit Magna so abgesprochen.“
 
 
 
 
(E.W.:) Dazu paßt wie angegossen eine Passage aus dem neuen „e!trend“ [*](Seite 5):
 
„[…] So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass Mathias Reichhold bei dem ersten Zusammentreffen mit einem Mobilfunk-CEO opportunistisch den Satz von sich gab: ’UMTS, ja, das hab ich auch schon auf meinem Traktor’ und dabei UMTS mit der Satellitennavigation GPS verwechselte.“
 
[*] Weil man es am Bildschirm so schlecht lesen kann: Dieses Magazin heißt – mit Zwischenräumen geschrieben: „e ! trend“ und ist eine Beilage zum regulären TREND – jedenfalls für Abonnenten.
 
 
 
 
Kommentar E.W.:
 
Höchste Zeit, daß Reichhold wieder einen Job kriegt – vorderhand muß er sich ja mit der Weiterzahlung seines Ministerbezuges dahinfretten, seitdem die Hendlfarm auf seine Frau läuft.
Ob mit dem schlappen Zehnfachen eines OSTR-Bezugs allerdings das technologische Genie eines Mathias Reichhold auch tatsächlich adäquat bezahlt ist, bleibt dahingestellt.
Auf Betrachtungen zum Vokabel „Karrieresprung“ verzichte ich großmütig.