Windows 2000 Server

 

früher (bis NT 4):

alles auf NetBIOS-Namen aufgebaut („Computername“)

 

neu (Win 2000):

alles auf DDNS (dynamic domain name service) und TCP/IP aufgebaut!

 

Begriffe: Struktur (Domain Tree), Gesamtstruktur (Forest) – haben selbst keinen Namen!

 

Administrieren eines Windows 2000-Servers von der Workstations aus:

Hier muss ein eigenes Snap-In installiert werden, das auf der Windows 2000 Professional CD enthalten ist:

\\CD\I386\ADMINPAK.MSI\ADMINPK.CH_

Mit Start – Programme – Administrative Tools – Active Directory User und Computer

 

Hinaufstufen eines Member Servers zu einem Domain Controller:

DCPROMO


 

Verwaltung von Benutzern und Gruppen:

 

 

Globale Gruppen können nur User der eigenen Domäne enthalten.

Lokale Gruppen können auch User von anderen Domänen enthalten.

 

Globale Gruppen können in lokale Gruppen eingefügt werden, aber nicht umgekehrt!

 

 

Active Directory

 

Strukturierung:

 

Strukturen (Trees): können hierarisch zusammenhängende Domänen enthalten

 

Zwischen hierarchisch zusammenhängenden Domänen herrschen Vetrauensstellungen

 

Vertrauensstellungen sind transitiv:

wenn Domäne A Domäne B vertraut und

Domäne B Domäne C vertraut, dann folgt auch: A vertraut C

 

mehrere Trees bilden einen Forest (Gesamtstruktur)

 

"Partitionierung" eines Verzeichnisses in Domänen

 

Win 2000 Server Installation

 

Systemvoraussetzungen:

·                     min. 671 MB Speicherplatz auf der Festplatte (in Wirklichkeit mehr!) - empfohlen 2 GB

·                     Pentium 133 MHz

·                     mind. 64 MB (bis zu 5 Benutzer als File- und Printserver)

·                     mind. 128 MB (mehr als 5 Benutzer als File- und Printserver)

·                     für Spezialdienste (Webserver + ASP, Datenbankserver) entsprechend mehr Arbeitsspeicher verwenden

·                     VGA, 640 x 460, 256 Farben als Minimum (empfohlen: 1024 x 768)

·                     CD-ROM-Laufwerk 12fach oder schneller

·                     Tastatur, Maus

·                     Netzwerkkarte

 

Als neues Konzept statt Partitionen werden "dynamische Partitionen" unter Windows 2000 unterstützt. (Die Festplatte ist dann allerdings für alle anderen Betriebssysteme unbrauchbar!)

 

Dateisysteme:

·                     FAT16

·                     FAT32

·                     NTFS Version 5 (erhältlich bereits ab NT 4 SP 4)

 

Per-Server-Lizenzierung: "Zu diesem Server dürfen sich x User verbinden".

Per-Arbeitsplatz-Lizenzierung: "Dieser Arbeitsplatz darf sich an Servern anmelden." (Gut, wenn mehrere Server - mehr als 2 - im Netz hat).

 

Installation:

1. mit 4 Setup-Disketten

2. übers Netz

3. Startbare CD

 

WINNT.EXE für DOS, 16bit-Windows

WINNT32.EXE für alle 32bit-Betriebssysteme (WIn 95/98/NT/2000)

 

Unattended Setup:

 

Schritt 1: Datei UNATTEND.TXT

 

; Microsoft Windows 2000 Professional, Server, Advanced Server und Datacenter

; (c) 1994 - 1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

;

; Beispielantwortdatei für unbeaufsichtigte Installation

;

; Diese Datei enthält Informationen über die Automatisierung der 

; Installation und Aktualisierung von Windows 2000 Professional und

; Windows 2000 Server, so dass die Installation ohne Benutzereingaben

; ausgeführt werden kann.

;

 

[Unattended]

Unattendmode = FullUnattended

OemPreinstall = NO

TargetPath = WINNT

Filesystem = LeaveAlone

 

[UserData]

FullName = "Ihr Benutzername"

OrgName = "Name Ihrer Firma"

ComputerName = "COMPUTERNAME"

 

[GuiUnattended]

; Setzt die Zeitzone auf mitteleuropäische Zeit.

; Setzt das Administratorkennwort auf NULL.

; Setzt das AutoLogon auf ON und und führt die Anmeldung einmal durch.

TimeZone = "110"

AdminPassword = *

AutoLogon = Yes

AutoLogonCount = 1

 

;For Server installs

[LicenseFilePrintData]

AutoMode = "PerServer"

AutoUsers = "5"

 

[GuiRunOnce]

; Führt die Programme auf, die beim ersten Start nach der Anmeldung gestartet werden.

[Display]

BitsPerPel = 8

XResolution = 800

YResolution = 600

VRefresh = 70

 

[Networking]

; Wenn der Wert gleich YES ist, werden die Standardnetzwerkkomponenten installiert.

; Die Standardkomponenten sind TCP/IP, Datei- und Druckerfreigabe und der Client für Microsoft-Netzwerke.

InstallDefaultComponents = YES

 

[Identification]

JoinWorkgroup = ARBEITSGRUPPE

 

Beginn der unbeaufsichtigten Installation:

Buch Seite 98:

winnt32 /s:c:\install\i386 /u:c:\install\unattend.txt

 

 

Tool zur Erstellung einer UNATTEND.TXT-Datei:

 

Installations-CD:

X:\Support\Tools enthält eine Datei DEPLOY.CAB

 

Diese Datei doppelklicken, enthält komprimierte Dateien. Alle auswählen, rechte Maustaste, Extrahieren, beispelsweise in den Ordner c:\deploy:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Achtung: Man muss in der Datei UNATTEND.TXT in der Sektion UserData den Eintrag "ProductID" vornehmen!

 

[UserData]

    FullName=WIFI

    OrgName="Wirtschaftskammer Niederösterreich"

    ComputerName=*

    ProductID=BPR6R-4G7HJ-6DVPJ-6VD92-343FD

 

Die unbeaufsichtigte Installation kann dann mit der Datei UNATTEND.BAT gestartet werden.

 

5 Erweiterte Dateisysteme

 

DFS (Distributed File System)

 

Damit ist es möglich, Verknüpfungen zu erstellen, die einen Benutzer zu einem völlig anderen Ordner weiterverbinden (vgl Virtuelle Verzeichnisse!)

 

Vorbereitung: Freigegebenen Ordner erstellen, Freigabename TEST

 

Aufrufen [Start]-[Verwaltung]-[Verteiltes Dateisystem]

 

MMC mit speziellen Snap-Ins wird gestartet

 

 

 

 

 

 

Klickt man als Client in die Netzwerkumgebung, so wird man wirklich in den entsprechenden Ordner verbunden:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Terminalserver:

muss installiert sein und laufen (MMC-Snap-In "Dienste")

 

Terminaldientclient:

Installationsprogramm unter

C:\Winnt\system32\clients\tsclient\win32\disks\disk1

 

Es öffnet sich sofort ein Terminalfenster, auf dem auf dem fernen Client gearbeitet werden kann.

 

Gruppenrichtlinien (GPO = "group policy objects)

Snap-In "Active Directory Benutzer und Computer"

Eigenschaften der OU "MarketingOU" aufrufen

 

 

 

 

 

 

 

GPO umbenennen, Klick auf "Bearbeiten"

 

 


 

Windows 2000 Server als Domänencontroller

 

1. Schritt: Einrichten des DNS-Servers

 

MMC-Snap-In "DNS"

·                    neue Forward-Lookup-Zone

·                    neue Reverse-Lookup-Zone

 

 

Alles auf "dynamisch" umstellen!

 

 

 

2. Schritt: DCPROMO:

Achtung: Es darf kein externer DNS-Server eingestellt sein!

 

 

Entfernen der Active Directory-Dienste (Herabstufen zu einem Member Server)

 

dcpromo

 

 

 

Wichtig! Ankreuzen "Dieser Server ist der letzte DC in der Domäne"!

 

 

 

Einrichten eines Domänencontrollers einer untergeordneten Domäne:

 

Voraussetzung:

·                     kein Gateway eingetragen

·                     DNS richtig konfiguriert:

            Reverse Lookup-Zone erstellt?

            Host eingetragen?

 

 

dcpromo

 

 

 

 

 

Einrichten eines sekundären Domänencontrollers

 

Voraussetzung:

·                     kein Gateway eingetragen

·                     DNS richtig konfiguriert:

            Reverse Lookup-Zone erstellt?

            Host eingetragen?

 

 

 

 

 

Active Directory

 

 

Achtung: In der normalen Netzwerkumgebung werden Domänen und Subdomänen - unabhängig von der Struktur - immer als eigene Domänensymbole (quasi "gleichberechtigt") angezeigt.

 

 

 

Sicherung:

 

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